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Auf dem Weg zum Urwald

Ein Urwald hat die Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren. Alle Lebenszyklen sind darin vertreten; vom Keimling über Jung- und Altbäume bis hin zu absterbenden Bäumen, die mit Hilfe zahlreicher Pilze, Insekten und Mikroorganismen wieder zu Humus umgesetzt werden.

 

Der Grumsin ist auf dem besten Weg, wieder zu einem Urwald zu werden. 1990 wurde der Grumsin als Naturschutzgebiet und Naturentwicklungsgebiet unter Schutz gestellt. Seitdem erfolgt hier keine forstwirtschaftliche Nutzung mehr. Das Betreten ist nur mit Ausnahmegenehmigung z.B. zu wissenschaftlichen Zwecken möglich. Der Prozessschutz hat Vorrang. Im Wald kann man schon jetzt wieder mehr stehendes und liegendes Totholz beobachten.

In den vergangenen Jahrhunderten wurde vielfach in den Wasserhaushalt auch im Wald eingegriffen. Die Einflüsse dieser Tätigkeiten auf den Grumsin wurden wieder rückgängig gemacht. An den Seerändern lassen die wieder höheren Wasserstände bereits Uferbäume absterben.

 

Aber 20 Jahre sind für eine naturnahe Waldentwicklung noch nicht viel. Alte Baumriesen findet man bisher nur vereinzelt. Lassen wir dem Grumsin genug Zeit, wird er sich wieder zu einem Urwald entwickeln und auch die letzten Spuren menschlicher Eingriffe überwunden haben.

 

 

 

 

 

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Diese Seite wurde im Rahmen des nach ILE/LEADER-Richtlinie geförderten Projektes "Informations- und Kooperationsmanagement für das Weltnaturerbe Grumsin" erstellt.