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Moore im Grumsin

In den Senken der eiszeitlich geprägten Landschaft des UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin haben sich viele saure Arm- und Zwischenmoore entwickelt. Das ist ein Moortyp, der in Brandenburg nur noch selten vorkommt. Der Torfkörper dieser Moore besteht überwiegend aus Torfmoosen. In dem dicken Torfmoosteppich wachsen außerdem Arten wie Wollgras, Moosbeere, Sumpfporst und Sonnentau, die sich auf Moorstandorte spezialisiert haben.

 

Grumsin_Moor1    Grumsin_Moor2

  

Die Moore sind meist mehrere Meter tief. Im wassergesättigten Zustand schwimmt ihr Moorkörper urglasförmig auf einer Wasserlinse auf und sie sind ringförmig von Wasser (einem sogenannten Randlagg) umgeben. Hat das Moor einen schwankenden Wasserstand, können sich im Zentrum Moorbirken und Kiefern ansiedeln und es entstehen Moorwälder. Viele Moore im Grumsin sind noch in einem relativ guten Zustand und gehören diesen beiden beschriebenen Typen an.

 

 

 

 

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Diese Seite wurde im Rahmen des nach ILE/LEADER-Richtlinie geförderten Projektes "Informations- und Kooperationsmanagement für das Weltnaturerbe Grumsin" erstellt.