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Die im Biosphärenreservat liegenden Gewässer zählen zu den besonders sensiblen Ökosystemen und spielen für die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes eine große Rolle. Übermäßige Nutzung durch Wassersport, Erholung aber auch durch Fischerei können Gewässer innerhalb kürzester Zeit völlig entwerten. Lebensstätten bedrohter Tier- und Pflanzenarten werden durch Befahren und Betreten zerstört; die Gewässergüte wird durch Nährstoffeinträge und Veränderungen der Räuber-Beute-Beziehungen im Nahrungsnetz verschlechtert. Die natürliche Produktionskraft eines Gewässers muss deshalb bei der Fischereiwirtschaft als Maß Berücksichtigung finden. Aber auch die Erholungsnutzung ist so zu entwickeln, dass die Selbstregulation der Gewässerökosysteme nicht leidet.

Die Fischerei wird in den künstlich angelegten, ablassbaren Fischteichen als Teichwirtschaft und auf fast allen natürlichen Seen als gewerbliche Seenfischerei ausgeübt. Die Angelfischerei wird an fast allen natürlichen Gewässern und an ausgewählten Fischteichen betrieben.

Die meisten der über 2.000 Moore im Biosphärenreservat wurden seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entwässert und kultiviert. Die Moorrenaturierung ist somit eine wichtige Aufgabe für das Naturschutzmanagement.

 

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Natürlicher Waldsee, vom Menschen unbeeinflusst.

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Naturverträgliche Fischerei mittels Reusen