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Wasser für die Schorfheide

MOZ  

Sonnabend/Sonntag, 19./20. Februar  2011       

Barnim Echo

 

Döllnfließ erhält Frischzellenkur

Landesumweltamt stellt Vorhaben vor

 

natur

Blick aufs Döllnfließ: Das Gewässer, hier auf der Höhe von Klein Dölln,

wurde sich in jüngster Zeit weitgehend selbst überlassen.

Foto: Lutz Reinhardt

Von PETRA ELSNER
Kurtschlag Gut 100 Landwirte und Betrof- fene fanden sich am Mittwoch zu einer ersten Informationsveranstaltung in dem Schorfhei- dedörfchen Kurtschlag zusammen.


Das Landesumweltamt (LUA) plant, das 35 Kilometer lange Döllnfließ so zu revital- isieren, dass sein Wasser fortan selbstre- gulierend durch die Landkreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zieht. Ziel ist es, den bis zu zwei Meter gesunkenen Grund- wasserspiegel in der nördlichen Schorfheide spürbar anzuheben. Im Blick sind auch das Trämmerfließ, das Faule Fließ und diverse Altarme.

 

Zunächst wurde das Ingenieurbüro Pöyry aus Schwerin mit der Planung beauftragt. Die anwesenden Waldbesitzer, Forstleute, Naturschützer und Einwohner der betroffenen Orte standen dem Unterfangen bei diesem Treffen in der Gaststätte „Mittelpunkt der Erde“ weitgehend aufgeschlossen gegenüber. Ansprechpartnerin bei Pöyry ist die Biologin Claudia Sütering.

 

Das nächste öffentliche Treffen ist für Oktober 2011 an selber Stelle vereinbart.

Informationen zu den Wasserverhältnissen am Döllnfließ können per Mail an: gesandt werden.
Sie können sich auf der Seite des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz umfassend zu diesen Projekten informieren:      http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.239780.de