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Moore

Im Biosphärenreservat kommen ca. 2.000 Moore und vermoorte Sölle vor, deren Filterfunktion und Rückhaltefähigkeit den Wasserhaushalt regulieren. Es finden sich hier alle für den norddeutschen Raum charakteristischen Moortypen. Neben nährstoffreichen Ausbildungsformen mit Erlenbruchwäldern, Schilfröhrichten und Großseggenrieden kommen auch nährstoffarme, saure Ausbildungen mit offener Torfmoos- und Wollgras-Riedvegetation vor. Ganz vereinzelt haben sich auch nährstoffarme, dabei aber kalkreiche Moore erhalten können.


Die Moore stellen etwa 10 % der Gesamtfläche des Biosphärenreservates dar. Allerdings sind sie überwiegend entwässert und kultiviert worden. Die Moorrenaturierung ist somit eine wichtige Aufgabe für das Naturschutzmanagement.

 

Schwingkante eines naehrstoffarmen Kesselmoores Naehrstoffreiches Verlandungsmoor
Erlenbruchwald