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Kulturlandschaft

- von Menschen gestaltete Landschaft

Im 12. Jahrhundert hinterließen sie in dieser Landschaft deutliche Spuren: Ringwälle der ehemaligen Fluchtburgen und Kultstätten, Siedlungsplätze und Grabstätten. Die Dörfer sind mit ihren Feldsteinmauern und der Ziegelsteinkunst Zeitzeugen der Geschichte.

Klima und Bodenstrukturen ließen nur bescheidenen Wohlstand zu. Gutsdörfer mit Herrenhäusern und großzügig angelegten Wirtschaftshöfen neben den einfachen Katen für die Gutsarbeiter lassen die vergangenen Wirtschafts- und Sozialgefüge erahnen. Die Arbeit in der Forstwirtschaft, Köhlerei und Teerbrennerei ließ dagegen nur ein karges Leben zu - die bescheidenen Fachwerkhäuser mit den kleine Scheunen und Ställen in den Walddörfern deuten dies an.

Mit dem Bau der askanischen Burgen und der Klöster der Zisterzienser setzte der deutsche Feudalstaat weltliche und geistliche Zeichen. Die Ruinen der Burgen Grimnitz und Greiffenberg sind solche letzten sichtbaren Überreste. Berühmt ist das Kloster Chorin. Es ist heute das Wahrzeichen der Backsteingotik in Norddeutschland.

 

Wehrkirche aus dem 12.Jahrhundert historischer Feldsteinpflaster alte Fachwerkscheune