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Bauherrnwettbewerb des Biosphärenreservates ins Bild gesetzt und ausgestellt

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Die Eröffnung übernahmen die Vorstände der Sparkasse Barnim, Uwe Riediger (links) und Volkmar Grätsch (rechts) sowie der Leiter des Biosphärenreservates, Dr. Martin Flade (mitte).

 

Am Donnerstag, den 15. Januar 2015, fand die Eröffnung der Wanderausstellung „Bauherrenwettbewerb zum regionaltypischen und klimagerechten Bauen 2014“ im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und umliegender Regionen in der Sparkasse Barnim, 16225 Eberswalde, Michaelisstraße 1, statt.

Die Sparkasse Barnim stellt ihr Sparkassen-Forum für drei Wochen bis zum 9. Februar 2015 zur Verfügung, um ihren Kunden und Gästen des Hauses Einblick in die Ergebnisse des ungewöhnlichen Wettbewerbs zu gewähren.

 

Die präsentierte Ausstellung zeigt auf 17 Roll-ups die ausgezeichneten Bauwerke, die in den verschiedenen Kategorien preisgekrönt wurden.

Insgesamt 37 Bauherren aus der Region beteiligten sich an der Ausschreibung.

In vier Kategorien (Altbau, Denkmal, Neubau, Umnutzung) wurden preiswürdige Beispiele heutigen Bauens gesucht. Beispielsweise wurde der erste Preis in der Kategorie Altbau an  die Rekonstruktion eines Wohnhauses im Dorf Brodowin vergeben. Dabei bewertete die Jury sowohl den Erhalt des historischen Gesichtes als auch die energetische Sanierung des Hauses. Historische Details in der Fassadengestaltung wurden wieder hergestellt, alte Bausünden getilgt und ein modernes, sparsames Holzheizsystem eingebaut. Die Vermeidung von Elektrosmog wurde beim Bauen bedacht, eine Komposttoilette spart kostbares Trinkwasser ein. So steht das alte, nun wieder  neue und moderne Haus als ein nachahmenswertes Beispiel ländlicher Baukultur an der Dorfstraße. Bauherr ist Klaus Böhm, das Architekturbüro Poleh in Berlin betreute den Bau.

Zu den zwölf besten in den vier Bewertungskategorien Denkmalschutz, Altbausanierung, Umnutzung und Neubau gehört u.a. ein Sanierungskonzept des denkmalgeschützten Choriner Bahnhofes mit historischen Baumaterialien und moderner Erdwärmeheizung. Der Bahnhof hat sich  nach seiner Sanierung bereits einen Namen gemacht durch die neuen Nutzungen, die jetzt in dem ehrwürdigen Gebäude stattfinden, ein gut ausgestatteter Infoladen, ein Bistro und ein großzügiger Veranstaltungssaal, der in der alten Wartehalle entstanden ist.

Die Beispiele sollen zum Nachahmen anregen um die regionalen Bauwerke der Region, welche oft noch aus anderen Epochen stammen, in gutem baulichem Zustand zu erhalten und gleichzeitig den heutigen Ansprüchen an den Klimaschutz gerecht zu werden. Auch neue Entwicklungen wurden bei der Bewertung der Beiträge gewürdigt.

 

Den gesamten Überblick über alle Wettbewerbsbeiträge gibt eine Broschüre, sie wird in Kürze allen Interessierten zur Verfügung stehen. Ein Download als PDF-Dokument von der Webseite des Biosphärenreservates ist bereits möglich unter:  www.schorfheide-chorin.de

 

Kontakt: Uwe Graumann, Tel. 03331/3654-21

 

 

 

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Zahlreiche WissenschaftlerInnen stellten ihre Forschungsprojekte vor.
Im Bild: Dr. Martin Flade, Leiter des Biosphärenreservates, informierte über Arbeiten zur Biodiversität von Windwurfflächen in Buchenwäldern.

Der fünfte Wissenschaftstag des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin

 

Es ist inzwischen zur guten Tradition geworden, einmal im Jahr einen Blick in diesen wichtigen Bereich der Arbeiten im Biosphärenreservat zu ermöglichen. Auch die WissenschaftlerInnen selbst begrüßen es sehr, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren zu können. So trafen sich in den ehrwürdigen Räumen der Alten Forstakademie in Eberswalde am 26. November 2014 zahlreiche Wissenschafterlnnen, um Auskunft zu geben über einige Arbeiten, die im vergangenen Jahr im Rahmen wissenschaftlicher Fragestellungen auf Flächen des Biosphärenreservats stattgefunden haben.

Weitere Informationen hier

 

W-Tag1

Prof. Dr. Manfred Stock (rechts), einer der herzlich willkommenen Referenten, der seit vielen Jahren am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung sowie im Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Brandenburg arbeitet.

 

 

Prüfzeichen2

Übergabe des Prüfzeichens, v. l. n. r.: Biosphärenreservatsleiter, Dr. Martin Flade, Küchenchefin Frau Carmen Busse, der Leiter des Feriendorfes Groß Väter See, Reinhard Behrens und Frau Gabriele Samuel, Leiterin Rezeption/Reservierung.

Willkommen im Kreis der Prüfzeichenträger des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin

Groß Väter See - Ferien in der Schorfheide - ab sofort mit Prüfzeichen
 

Das Feriendorf Groß Väter, eine Einrichtung in Trägerschaft der Berliner Stadtmission, die seit 1990 als preiswerte, schön gelegene kleine Siedlung am Rande des winzigen Dorfes Groß Väter ihre Türen offen hält, hatte sich um das Prüfzeichen des Biosphärenreservates beworben. Am 17. September 2014 wurde die Einrichtung, nach eingehender Prüfung, in den Kreis der Prüfzeichenträger des Biosphärenreservates aufgenommen.
 

www.feriendorf-gross-vaeter-see.de

weitere Informationen: hier

 

 

 

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Für alle Altersgruppen wurden Elebnis- und Bildungsprogramme entwickelt, denn das Interesse, den Grumsin zu erkunden ist groß.  Weitere Fotos hier

Buchenwald entdecken - Bildung im Weltnaturerbewald Grumsin

"Vorsicht, Wilde Kerle" - so heißt ein Bildungsangebot des Biosphärenreservats Schorfheide- Chorin, des Naturschutz Fonds Brandenburg, der Naturwacht, des NABU, begleitet von Freiwilligen der Naturwacht. Mit diesem Angebot wird die Bedeutung, Einmaligkeit und die Schönheit der Buchenwälder Europas, insbesondere des Buchenwaldes Grumsin, vermittelt.

 

Mehr Informationen

 

Faltblatt Bildungsangebote

 

 

 

 

Biosphärenreservatsleiter Dr. Martin Flade (links), Naturwachtmitarbeiter Peter Witt (mitte) und Sarah Fuchs, ÖKO-LOG, Freilandforschung, vor der öffentlichen Vorstellung des Managmentplanes für den Bereich Chorin/Oderberg.

 

Vorstellung der Managementplanung im Biosphärenreservat

Am 9. September 2014 wurde ein weiterer Bereich der laufenden Managementplanung im Biosphärenreservat vorgestellt. Diese Beratung war bereits die fünfte in diesem Jahr.

Um die laufende FFH-Managementplanung und die erforderlichen Abstimmungsprozesse möglichst effektiv zu organisieren, werden die Pläne nach regionalen Schwerpunkten gebündelt bearbeitet. Die betreffenden Unterlagen und Karten sind  unter der Internetadresse: www.planung-brsc.org  für jedermann zugänglich.

Weitere Informationen hier.

 

BM

Für die Planungsarbeiten zuständig (v. links): Uwe Graumann, Biosphärenreservat, Silke Haack, Entera - Ingenieurgesellschaft für Planung und Informationstechnologie, Tim Kabus, Institut für angewandte Gewässerökologie (IaG), Dr. Ernst Brahms Entera, Elena Wenz, Entera.

 

 

 

 

 

 

 

 
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